Sicher Arbeiten

Dank Suva geprüften Sicherheitskupplungen und Blaspistolen minimieren Sie das Risiko von Berufsunfällen. Die Prematic führt ein umfangreiches Sortiment von Suva zertifizierten Druckluftprodukten.

Sicherheitskupplungen

Sicherheitskupplungen

Wir empfehlen, Kupplungen grundsätzlich nach Suva Richtlinien auszuwählen und einzusetzen.
Beim direkten Anschluss an Druckluftwerkzeuge kann durch mechanische Kräfte und/oder Vibrationen die Lebensdauer beeinträchtigt werden.

Kupplungen und Zubehör periodisch auf übermässige Abnutzung und Undichtheit prüfen, nötigenfalls ersetzen.

suvaPro Schutzziel: Beim Anschliessen und Entfernen von Druckluftschläuchen darf niemand durch einen
Rückschlag verletzt oder sonst irgendwie in seiner Gesundheit geschädigt werden.

Massnahmen:

  • Verwenden von Sicherheitskupplungen oder Sicherheitsnippeln. Werden in einem Raum Schläuche mit einem Netzdruck von mehr als 3,5 bar aneinander gekuppelt, so sind auch alle Verlängerungsschläuche und fest montierten Anschlüsse mit Sicherheitskupplungen auszurüsten.
  • Sicherheitsgerechte Anordnung/Montage der Standardkupplungen. Höchstens 1,2 m über Boden, möglichst senkrecht nach unten oder max. 45° schräg nach unten gerichtet.

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Weitere Details Sicherheitskupplungen (PDF)

Blaspistolen

Blaspistolen

Wir empfehlen, Blaspistolen grundsätzlich nach SUVA Richtlinien auszuwählen und einzusetzen.

suvaPro Schutzziel 1: Das Gehör von Personen, die mit Blaspistolen arbeiten, sowie von Drittpersonen darf nicht geschädigt werden.

Massnahmen:

  • Lärm direkt an der Düse vermindern.
  • verwenden von Druckreduzierventilen, die direkt in die Blaspistole integriert sind (keine Blendenreduktion). Der Blasdruck ist unabhängig vom Eingangsdruck.
  • verwenden von Mehrlochdüsen. Dadurch wird der Lärm bei gleicher Luftmenge im Vergleich zu Einlochdüsen deutlich reduziert.
  • geeignete geometrische Gestaltung der Düsenspitze.

suvaPro Schutzziel 2: Eindringen von Luft in den Körper durch Hautverletzungen verhindern.

Massnahmen:

  • verwenden von Mehrlochdüsen. Bei Mehrlochdüsen wird der Luftstrahl in mehrere kleinere Einzelstrahlen aufgeteilt. Es muss sichergestellt werden, dass nicht alle Löcher gleichzeitig verschlossen werden können und die gestaute Luft plötzlich unkontrolliert entweicht.
  • sinnvolle Gestaltung der Blasdüse. Dadurch lässt sich verhindern, dass beim Berühren von Körperteilen mit der Blasdüse der volle Netzdruck direkt auf die Haut trifft.

Nicht zulässig sind:

  • Einloch-Blaspistolen, die mit einem Netzdruck von mehr als 3,5 bar betrieben werden.
  • Blaspistolen mit Venturidüsen (Injektordüsen). Diese verursachen Schallemissionen bis zu 105 dB(A). Wird eine solche Düse mehr als 5 Minuten pro Tag benützt, besteht bereits das Risiko eines Gehörschadens.

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